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Ein Rückblick in Kürze
Nach
der Schlacht von Kappel 1534 kehrte etwa ein Drittel der Bevölkerung
zum katholischen Bekenntnis zurück. Bis 1826 diente die Kirche beiden
Konfessionen. In Balgach waren es die Katholiken, die sich auf einem Hügel
eine eigene Kirche errichteten. Die Protestanten übernahmen die alte
Kirche und erneuerten sie 1935/34. Die damals übermalten baroken
Deckengemälde wurden bei einer Renovation 19.. wieder befreit. Sie
zeigen Maria umgeben von Kirchenvätern.
Wie bei allen Dörfern am Fuss des Hügelzugs liegt der älteste Kern
der über 500 Jahre alte Kirche leicht erhöht. Wenn man von hier in
Richtung Bodensee spaziert oder fährt, kann man ein paar der schönsten
alten Häuser mit dem «alten Rathaus» in der Mitte entdecken. Unabhängig
davon, ob Sie talauf- oder talabwärts unterwegs sind, eines der ersten
Gebäude von Balgach wird immer ein Schloss sein: Von Rebstein her ist
es Schloss Grünenstein; am anderen Ende, bereits in Heerbrugg (aber
noch auf Balgacher Boden), grüsst jenes Schloss, das über hundert
Jahre lang die Familien Schmidheiny bewohnten. Auch wenn dieser Name der
bekannteste ist, so ist ein anderer der mit Abstand häufigste; Nüesch.
Mehrere Stickereibetriebe trugen diesen Namen, ebenso Künstler, ein
ETH-Rektor und viele andere Personen.
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Die
Evangelisch-
reformierte Kirchgemeinde Balgach zählt rund 1300
Mitglieder.
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